Impressionen

Gebäude:
Das Gebäude der Freien Gemeinde Treffpunkt Arche ist in der Farben rot und anthrazit gestrichen. Rot steht für das Blut Jesu und Anthrazit für Jesus als den Fels der Gemeinde.

 
Westseite

Südseite

Ostseite

Nordseite
 
 Blick im Abendrot                                                         


Das Kreuz / "Unser Kreuz":
Im Gemeindehaus des Treffpunkt Arche spielt das Kreuz eine wichtige Rolle.

 Die 4 Fenster an der Westseite des Gebäudes bilden ein Kreuz. Beim Betreten des Gemeinde-hauses geht man unter dem Kreuz hindurch. 
Bei Nacht leuchtet das Kreuz.
 Über dem Eingang des Gottesdienst-raumes hängt ein weiteres Kreuz aus Seidenmalerei.  
 Wer dann im Gottestdienstraum Platz nimmt, dessen Blick ist wieder auf das Kreuz gerichtet, (siehe Bild unten). 

Auf den zweiten Blick
kann man aber hier noch mehr Kreuze entdecken,
z.B. an der Akustikdecke, im Fußboden und … . 
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
 
 Das Kreuz im Gottesdienstraum hinter der Bühne ist in vielerlei Hinsicht sehr bewegend in seiner Entstehung und Aussagekraft.

Die 7 Keilrahmen symbolisieren die in der Bibel vorkommende Zahl „Sieben“ der Fülle und der Vollkommenheit. Diese beginnt mit der Vollendung der Schöpfung durch Gott am 7. Tag und endet mit den 7 Sendschreiben an die 7 Gemeinden in der Offenbarung.
Ein wichtiger Bestandteil im Zentrum des Kreuzes ist die Sonne und ihre Strahlen, wie es auch schon in Psalm 84,12a heißt: „Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild“. Und so strahlt das Licht Jesu von der Mitte des Kreuzes in alle Richtungen. 
 

Auffallend sind auch die Tränen. Die Bibel spricht an vielen Stellen positiv über Tränen und das Weinen:
- Gott wird abwischen alle Tränen, 
  (Jes. 25,8 + Off. 21,4).
- Die mit Tränen säen werden mit Freuden ernten,
  (Ps. 126,5).
- Gott sammelt die Tränen in einem Krug und zählt sie,
  (Ps. 56,9).
Wenn ich ehrlich vor Gott weine, dann bin ich an einen Punkt gekommen, an dem ich nicht weiter weiß.
Und so steigen die Tränen auf zum Licht, zu Jesus. Unsere Tränen sind Gott kostbar und wertvoll. Dies symbolisieren die glänzenden Steine in den Tränen.


 
Die Mitte des Kreuzes, das Zentrum, ist wie bereits oben beschrieben, nicht von ungefähr ganz hell. Hier kreuzen sich die Linien, das ist der Schnittpunkt, das eigentliche Kreuz am Kreuz. Und das hat auch eine symbolische Bedeutung: Die waagrechte Linie als irdische Ebene und die senkrechte Linie als himmlische Ebene. Dann ist in diesem Segment oder Punkt der Schnittpunkt an dem sich Himmel und Erde berühren. Eine echte Schnittmenge.  
 Eigentlich ist es ja undenkbar, dass eine Linie gleichzeitig waagrecht und senkrecht verläuft. Es gibt eigentlich nur eine Richtung, nur einen Weg. Aber hier an diesem Schnittpunkt vereint sich etwas Undenkbares. Geistlich gesprochen: Hier kommt das Göttliche und das Menschliche zusammen. Hier an diesem Punkt kommt das Ewige in das Vergängliche, hier kommt das Leben in den Tod.
Das ist die Herrlichkeit, deswegen ist es so hell da. Gott macht sich eins mit uns. Er durchkreuzt unser Leben und schafft damit dieses gemeinsame Segment.
Jesus ist 100% Mensch geworden und gleichzeitig 100% Gott geblieben. Er ist in diese Spannung hineingekommen und ist daran zugrunde gegangen. Aber in diesem Kreuz wird durch ihn die Niederlage zum Sieg, der Hass zur Liebe und das Sterben zum Leben. Deswegen ist das Kreuz so einzigartig und so bedeutend.
Eigentlich müsste dieses Segment total schwarz sein.
Es ist die dunkelste Stunde. Gott wird Mensch und stirbt am Kreuz. Seltsamerweise aber ist es die hellste Stunde für uns Menschen geworden. Da leuchtet die Ewigkeit, genau da.
 
In Joh.1,14 steht: „Und das Wort (das ist die senkrechte Linie, das Ewige, das Himmlische) wurde Fleisch (das ist die waagrechte Linie, das Vergängliche) und wohnte unter uns (es ist in diesen Schnittpunkt, in uns hineingekommen). Und wir sahen seine Herrlichkeit (hier, wo es hell ist) als des eingeborenen Sohnes vom Vater (der göttliche Vater wird im Sohn Mensch), eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit."


Engel:
Inspiriert durch Texte von Dorette Digel entstand folgender Engel aus Seidenmalerei:
 
 Engel des Lebens
Der Engel des Lebens schaut nach oben ins Licht. Das Licht kommt von Gott und fällt von oben in ihn hinein. Es durchdringt sein ganzes Sein. Gottes Licht, seine Liebe und Hoffnung wollen auch Ihr Leben erhellen und Ihre innere Dunkelheit verwandeln.

Der Engel des Lebens schaut aber nicht nur nach oben. Getragen von Gottes Licht kann er es wagen auch in sich hinein zu sehen. Wenn Sie sich auf die Begegnung mit Gott einlassen, so spüren Sie  Veränderung und Auferstehung. Festgefahrene Gedanken und Verhaltensmuster, Ängst oder alte Wunden können im Licht der Hoffnung an Dunkerlheit und Schwere verlieren und neuen Wegen und Gedanken Raum geben.

Der Engel des Lebens blickt auch nach vorne. Weil er im Licht Gottes lebt, sieht er die anderen Menschen, nimmt sie in ihrer Situation war und kann ihnen Hoffnung geben. Wenn Sie im Licht Gottes und Ihr Innerstes von Gott heilen lassen, dann werden Sie fähig, Engel der Hoffnung für andere zu sein. 

Dorette Digel


Das neue Jerusalem:
"Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die Zukünftige suchen wir."
Hebräer 13,14

Die Bilder links und rechts stellen den Zustand dar, in dem wir hier leben, die Stadt die nicht bleibt. ("Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt, in der wir für immer zu Hause sein können." - Hebr.13,14a Hfa): 
Ganz außen ist kein Licht zu sehen. Alle Häuserfassaden sind mit schwarzer Farbe abgedunkelt, so dass  die Stadt im Dunkeln liegt. Neben dieser Dunkelheit ist die irdische Stadt durch die trostlose Brüchigkeit der Vergänglichkeit charakterisiert: Die Fassaden der Häuser haben Risse, der Verfall ist unaufhaltbar. Durch die diagonalen Linien der Dächer entsteht eine Spannung in den beiden äußeren Bildern, die eine unruhige Stimmung der Hektik und Aggression hervorruft. Nicht nur in der enge der Stadt fehlt das Licht - auch im Hintergrund über den Bauten kommt die Sonne nicht durch. Je näher die Häuser jedoch beim mittleren Bild stehen, desto heller werden sie. Die Häuser die an das mittlere Bild angrenzen, sind in hellen Farben gemalt und Licht scheint durch: Je mehr wir Menschen uns in dieser Welt Jesus nähern, desto stärker scheint Sein Licht schon hier und jetzt. Situationen verändern sich, und spannungsgeladene Verhältnisse sehen in Seinem Licht anders aus.

Das mittlere Bild stellt den Gegenstand unseres Suchens dar: die zukünftige Welt, die Stadt, die nicht vergeht. ("Sehnsüchtig warten wir auf die Stadt, die im Himmel für uns erbaut ist." - Hebr.13,14b Hfa): In der Bildmitte ist Jesus zu sehen, die Sonne, von der alles Licht ausgeht. Dieses Licht erhellt die ewige Stadt: Sie ist in Gold und leuchtende Farben getaucht. Im Gegensatz zu den spannungserzeugenden diagonalen Dächern der äußeren Bilder strahlen die waagrechten Linien in der Mitte Ruhe aus. Das Wasser des Lebens fließt kraftvoll aus der Mitte der Lichtquelle (vergl. Offenb. 22,1), ein Fluss, dessen Lebendigkeit durch die Struktur und die geschwungenen Linien verdeutlicht wird. Rechts und links vom Fluss stehen die Bäume des Lebens in zartem, frischen Grün (vergl. Offenb. 22,2: "Mit den Blättern dieser Bäume werden die Völker geheilt."). In der ewigen Stadt wird es nur wertvolle und schöne Dinge geben: Die Mauer besteht aus Edelsteinen, die in Farben von gelb und grün über rot bis lila leuchten (vergl. Offenb. 21, 19-20). Zum Teil zeigt eine Übermalung mit Gold und Perlmuttglanz den kostbaren Charakter des Materials. Jedes Tor besteht aus einer Perle. Engel bewachen die Tore, die nicht nur Schmuck, sondern auch Begrenzung sind: Kein Unbefugter kann eintreten (vgl. Offenb. 22, 14-15).

Das ganze Gemälde stellt ein sogenanntes "Triptychon" (von griechisch "triptychos" = dreifach) dar: ein dreigeteiltes Gemälde, das aus einem Mittelbild und zwei Seitenbildern besteht. Diese Form des Gemäldes soll eine Einheit zwischen zukünftigem und jetzigem Zustand ausdrücken; die farblichen Übergänge sowie die horizontalen und vertikalen Linien unterstreichen dies. Ewige und irdische Stadt sind aufeinander bezogen, und das Unvergängliche beginnt in Mitten der vergänglichen Welt: "Kehret um zu Gott! Denn jetzt beginnt die neue Welt!" sagt Jesus (Matth. 4,17).

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